Radfahren 1

Bei dem schönen Wetter bekommt man doch einfach Lust eine Radtour oder einen Spaziergang im Voralpenland der der schönen Stadt Kaufbeuren zu unternehmen. Es dauert allerdings nicht sehr lang und man wird wieder an die Verkehrshackordnung Auto-Radfahrer-Fußgänger erinnert. Als Autofahrer der Stadt freut man sich bestimmt, dass man versicherungstechnisch nicht mehr das Schlusslicht bildet. In Kaufbeuren wurde ja doch einiges hierfür unternommen. Ich finde das ja schön aber irgendwie habe ich das subjektive Gefühl, dass dabei die Radler und Fußgänger doch etwas auf der Strecke geblieben sind. Was finde ich: nicht eindeutig erkennbare Rad- oder Fußwege. Radwegemarkierungen die im Nirvana enden. Trotz zunehmender Anzahl der Fahrradfahrer gibt es relativ wenig Unterstützung für deren Sicherheit. Irgendwie erscheint es etwas chaotisch. Man findet immer mehr Radler die daraus ihren eigenen Sicherheitsüberlegungen folgen und verstärkt auf Fußwege ausweichen. Wobei dies zwangsläufig zu zusätzlich zu Radfahrer-/Fußgängerkonflikten führt. Auch bei den Bürgerversammlungen taucht das Problem „Radfahren“ verstärkt auf. Nur wo bleiben die Antworten der Stadt? Überlegungen im stillen Kämmerlein können nicht der Weisheit letzter Schluss sein, wo doch Kaufbeuren großen Wert auf die Kommunikation mit dem Bürger legt. Manchmal kann diese Kommunikation auch etwas verstörend sein, wenn in der Allgäuer Zeitung zur Kemptener Str. lesen kann „Nach wie vor ist es die sicherste Lösung für Radfahrer, wenn sie mitten auf der Straße fahren“ (OB Bosse). Hierzu fällt mir noch ein Spruch aus 1983 ein: Es gibt viel zu tun, packen wir’s an. Leider scheint die heutige Version doch eher zu sein: Es gibt viel zu tun, lassen wir’s sein. Genug des Kommentares, es grüßt der Spaziergänger.

Es grüßt der Spaziergänger