Kommunalwahl Kaufbeuren 2020

Stadtratskandidaten stellen sich vor

Mittwoch, 12. Februar2020   –   20:00 bis 22:00 Uhr

Landgasthof Belfort Kaufbeuren

Gastgeber: Neues Kaufbeuren

Komm zum Stammtisch mit den Stadtratskandidaten:

  • Ralf Ebner (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Daniel Herrmann (KI)
  • Michael Scheidl (KI)

In einer lockeren Atmosphäre lassen sich Fragen leichter stellen und sicherlich bekommt man nicht nur vorgefertigte Statements.

Nemen Sie diese Gelegenheit war, um sich von den Kandidaten ein Bild zu machen. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit Ihre Vorstellungen über die Zukunft der Stadt Kaufbeuren den Kandidaten nahe zu bringen.

Radfahren 1

Bei dem schönen Wetter bekommt man doch einfach Lust eine Radtour oder einen Spaziergang im Voralpenland der der schönen Stadt Kaufbeuren zu unternehmen. Es dauert allerdings nicht sehr lang und man wird wieder an die Verkehrshackordnung Auto-Radfahrer-Fußgänger erinnert. Als Autofahrer der Stadt freut man sich bestimmt, dass man versicherungstechnisch nicht mehr das Schlusslicht bildet. In Kaufbeuren wurde ja doch einiges hierfür unternommen. Ich finde das ja schön aber irgendwie habe ich das subjektive Gefühl, dass dabei die Radler und Fußgänger doch etwas auf der Strecke geblieben sind. Was finde ich: nicht eindeutig erkennbare Rad- oder Fußwege. Radwegemarkierungen die im Nirvana enden. Trotz zunehmender Anzahl der Fahrradfahrer gibt es relativ wenig Unterstützung für deren Sicherheit. Irgendwie erscheint es etwas chaotisch. Man findet immer mehr Radler die daraus ihren eigenen Sicherheitsüberlegungen folgen und verstärkt auf Fußwege ausweichen. Wobei dies zwangsläufig zu zusätzlich zu Radfahrer-/Fußgängerkonflikten führt. Auch bei den Bürgerversammlungen taucht das Problem „Radfahren“ verstärkt auf. Nur wo bleiben die Antworten der Stadt? Überlegungen im stillen Kämmerlein können nicht der Weisheit letzter Schluss sein, wo doch Kaufbeuren großen Wert auf die Kommunikation mit dem Bürger legt. Manchmal kann diese Kommunikation auch etwas verstörend sein, wenn in der Allgäuer Zeitung zur Kemptener Str. lesen kann „Nach wie vor ist es die sicherste Lösung für Radfahrer, wenn sie mitten auf der Straße fahren“ (OB Bosse). Hierzu fällt mir noch ein Spruch aus 1983 ein: Es gibt viel zu tun, packen wir’s an. Leider scheint die heutige Version doch eher zu sein: Es gibt viel zu tun, lassen wir’s sein. Genug des Kommentares, es grüßt der Spaziergänger.

Es grüßt der Spaziergänger

Baustellen

Wenn man sich einen kleinen Rückblick gestattet, kann man sagen, dass Kaufbeuren den Bürgerwunsch „Eisstadion“ gut umgesetzt hat. Auch wenn dies von einem Teil der engagierten Fans etwas anders gesehen wird. Seis drum, es gibt halt keine 100prozentiige Einheitsmeinung und seien wir zufrieden, dass es in einer Demokratie so möglich ist.

Ein Lob sollte man auch unserem Stadtbaumeister, Herrn Carl und seinem Team, für die zeitlich anspruchsvolle Realisierung der Fußgängerzone aussprechen.

Wie sieht es nun aber mit den kleine Baustellen in Kaufbeuren aus? Zwei Beispiele:

  • Verbesserung der Parksituation am Krankenhaus
  • Verbesserung der Situation für die Radfahrer und deren Sicherheit

Hier kann man das Gefühl bekommen, es flackert kurz auf und das wars dann. Eine transparente Informationspolitik, gerade in der heutigen Zeit, sieht anders aus.

Es grüßt der Spaziergänger