Wahlergebnis zum Bürgerentscheid

Gratulation an den ESVK!

Das neue Profi-Eisstadion ist jetzt durch den Bürger bestätigt. Die eventuellen Belastungen oder die höhere Verschuldung ist von den Kaufbeurer Bürgern zu tragen.

Viele Kaufbeurer haben erkannt, wie wichtig die Mitbestimmung durch die Teilnahme an Wahlen ist. Ein großartiger Erfolg für die (Basids)demokratie in Kaufbeuren und ein deutliches Zeichen an alle Zweifler und „Überflüssig“-Schwätzer im Vorfeld.

Die Abstimmung ist nicht im Sinne der Initiatoren, dem Verein Neues Kaufbeuren e.V., also mit „JA“, ausgefallen!! Continue reading

Die Wahllokale haben geöffnet, bitte geben Sie Ihre Stimme ab !

Wahl

Opitmistisch für den heutigen Tag ging Ulrich Fürst schon ganz früh zum Wählen. So wie sicherlich viele Kaufbeurer heute ihre Stimme abgeben. Bitte tun Sie dies auch um der Demokratie willen! Es fehlen nur noch 6590 Stimmen für einen gültigen Entscheid!!

Gehen Sie wählen! Nehmen Sie Ihr Recht wahr!
Bestimmen Sie mit, was mit Ihrem Geld gemacht wird.

Vielen Dank für Ihren Beitrag zu einer hohen Wahlbeteiligung.

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Pressemitteilung – Infoveranstaltung Eisstadionneubau

Pressemitteilung

Infoveranstaltung Neues Kaufbeuren e.V. zum beabsichtigten Eisstadionneubau

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Am 14. Januar konnte der 1. Vorsitzende des Vereins „Neues Kaufbeuren“ ca. 50 interessierte Bürger zu einer Informationsveranstaltung für neue Ideen und Anregungen nach dem erfolgreichen Bürgerbegehren zum Neubau des Eisstadions im Kolpinghaus begrüßen. Continue reading

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Wahlaufruf

Wenn Sie wollen, dass die weiteren Bürgerentscheide der Stadt Kaufbeuren eine Zukunft haben, dann gehen Sie bitte zur Wahl!
Egal wie Sie sich entscheiden! Denn jeder der zur Wahl geht, stärkt damit diese Form der direkten Bürgerbeteiligung!
Aber gehen Sie bitte nicht aus Mitleid (siehe ESVK Flyer: „Lassen Sie uns 2015 nicht sterben“) zum Wählen!
Wir brauchen für die Frage des Eisstadions eine eindeutige Entscheidung des Kaufbeurer Bürgers!

Deshalb:

  1.  Wenn Sie wollen, das die Stadt
    · für den Bau und die Ausgestaltung des Eisstadions und
    · die dafür erforderlichen finanziellen Mittel, die Sie als Bürger (und damit nicht der ESVK) letztendlich aufbringen müssen,
    einen Freibrief erhält, dann wählen Sie bitte mit JA!
  2.  Wenn Sie wollen, das
    · mehr Alternativen für ein neues Eisstadion geprüft werden,
    · damit genauere Planungen erstellt werden können und
    · der ESVK mehr in die Finanzierung eingebunden wird,dann wählen Sie mit bitte mit Nein!

 

 

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Der ESVK beschäftigt seine Angestellten nur 8 Monate im Jahr

Aussage ESVK-Umfeld: „Der ESVK beschäftigt seine Angestellten nur 8 Monate im Jahr“

Der ESVK zahlt jährlich nach eigenen Angaben 250.000 Euro Steuern und Abgaben für seine Angestellten. Dies hört sich doch erstmal recht positiv an.

Bei genauerem Hinsehen haben die Spieler jedoch nur 8-Monats Arbeitsverträge. Also 250.000 Euro an Steuern und Abgaben für eine Saisonbeschäftigung von 8 Monaten. Da erhebt sich die Frage, von welchen Einkommen leben die Spieler die restlichen 4 Monate im Jahr, wer zahlt da ihre Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge?
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Pressemitteilung der Stadt zur Bürgerversammlung vom 12.01.14

Großes Interesse an der Bürgerversammlung zum Eisstadion

Video-Mitschnitt online

Die Bürgerversammlung am 12.1.2015 im Gablonzer Haus fand großen Zuspruch. Rund 400 Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger informierten sich im Vorfeld des Bürgerentscheids am Sonntag, den 18.01.2015 zum Thema Eisstadion. Nach Einführungen von Oberbürgermeister Stefan Bosse und anschließend Ulrich Fürst, Vorsitzender der Initiative Neues Kaufbeuren e.V., hatten die Gäste die Gelegenheit Fragen zu stellen und mit den Referenten zu diskutieren.

Gute Nutzungszahlen erreichte der Livestream zur Bürgerversammlung. Bis zu 1.850 Nutzer verfolgten die Veranstaltung übers Internet. Rund 900 Kommentare wurden online abgegeben, bis der Abend gegen 23:30 Uhr endete.

Wie angekündigt erhielten zunächst vorrangig stimmberechtigte Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger Zutritt. Gegen 19:15 Uhr wurden die Restplätze freigegeben. Zum Beginn der Versammlung waren vereinzelt noch Plätze frei. Aus Platzgründen mussten somit keine Interessierten abgewiesen werden.

Hier finden Sie einen Video-Mitschnitt der Bürgerversammlung: www.kaufbeuren.de

 Bild: Tim Reckmann / pixelio.de
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Kennen Sie die Straßenausbaubeitragsverordung?

Die Sendung Quer des Bayerischen Rundfunks berichtete in der Sendung vom 04.12.2014 über die kleine Gemeinde Unterhaching, in der Grundstückseigentümer und Erbbauberechtigte über die bereits entrichteten Erschließungskosten hinaus, zur Kasse gebeten werden um eine marode Straße zu sanieren. Die Sogenannte Straßenausbaubeitragssatzung gibt der Gemeinde Recht, entsprechende Umlagen zu erheben. Von dieser Möglichkeit kann abgesehen werden, wenn „die wirtschaftliche Lage der Gemeinde besonders günstig ist“. Davon kann in Kaufbeuren nicht ausgegangen werden.

Was bedeutet das für Kaufbeuren?
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Livestream der Bürgerversammlung zum nochmal ansehen

Liebe Kaufbeurer,

nachfolgend können Sie sich den Livestream der Bürgerversammlung im Gablonzer Haus nochmal ohne Ruckeln und Aussetzen ansehen.

Besonders der letzte Teil ( Abarbeitung des schriftlichen Fragenkataloges ab ca. 3:54 Std. ) spricht für sich und erfordert keine weitere Kommentierung.

 

Stellen im Video die besonders hervorzuheben sind:

  • Mietzahlungen des ESVK an die Stadt ( 02:46:50 Std. )
  • Auswirkungen auf die dauernde Leistungsfähigkeit der Stadt ( ab ca. 03:09:40 )
  • Der Radweg ( ab 03:11:40 Std. )
  • Bürgschaft wurde in eine Förderung umgewandelt ( ab ca. 4:09 Std. )
  • Nur 400 Übernachtungen in KF anstatt der 2000 (ab ca. 4:11 Std )
  • Nutzung des Stadions durch andere Vereine „…Unter dem Dach des ESVK´s „ ( ab ca. 4:16 Std. )
  • Kein Geld für andere Vereine ( ab ca. 4:20 Std )

 

 

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Pressemitteilung – Einladung zur Infoveranstaltung im Kolpinghaus

Pressemitteilung

Kreative Ansätze zum Stadionbau

Bauherrengemeinschaft beim Stadionbau –

Eine Erfolgsgeschichte in Freising

 

Thorsten Decker, der Vorsitzende des „Fördervereins Eisstadion Freising“ wird am

Mittwoch 14.01.2015 um 19:30 Uhr im Kolpinghaus Kaufbeuren, Adolf-Kolping-Straße 2,

auf einer Infoveranstaltung des Vereins Neues Kaufbeuren
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Pressemitteilung – Anfrage an die Stadträte zum Eisstadion

Pressemitteilung

Anfrage an die Stadträte zum Eisstadion

Die Einstellung eines jeden Stadtrats un die Gründe für die Entscheidnung ist wichtig für die Öffentlichkeit.

Wir haben an das OB-Büro beiligendes Schreiben mit der Bitte die Anfrage an alle Stadträte weiterzuleiten versandt.
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Offener Brief – Fragen an die Stadträte

Herrn Oberbürgermeister Stefan Bosse

Stadtverwaltung Kaufbeuren

 

An alle Stadträtinnen und Stadträte von Kaufbeuren

  1. Januar 2015

Anfrage zum Eisstadionneubau

 

Sehr geehrte Damen und Herren Stadträte,

nachdem Sie sich am 01.07.2014 in ihrem Beschluss mehrheitlich für den Bau eines profitauglichen Eisstadions mit bis zu 3.500 Zuschauerplätzen entschieden haben, fragen wir uns, wie Sie bei der Abwägung ihrer Entscheidung die Argumente in der Entscheidungsvorlage der Verwaltung für die Stadträte gewichtet und bewertet haben. Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung vom 01.07. und 29.07.2014 unter Berücksichtigung folgender Textstellen aus den Vorlagen zur Stadtratssitzung am 01.07.2014. Im Weiteren beziehe ich mich auf die zitierte Vorlage „TOP 6 Finanzwirtschaftliche Rahmenbedingungen“.
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Erläuterungen zur Pressemitteilung „Der Weg zum Ziel“

Erläuterung der Pressemitteilung „Der Weg zum Ziel“.

Nachdem immer wieder und immer noch von einer Stadionvariante von Neues Kaufbeuren e. V. gesprochen wird, kommt hier folgende Klarstellung. Wir hoffen damit, nun endlich auch in die breite Öffentlichkeit vorzudringen.
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Die Positionen der einzelnen beteiligten Parteien

Frage: „Wer steht für was?“ – Die Positionen der einzelnen beteiligten Parteien

Nachdem in den letzten Tagen zum Teil widersprüchliche Meldungen von der Stadtverwaltung, Stadtratsfraktionen und dem Verein „Neues-Kaufbeuren“ auf dem Markt der Information gehandelt wurden, hier eine Klarstellung der Positionen der einzelnen Gruppen.
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Fördern oder Verwöhnen?

Frage: „Fördern oder Verwöhnen?“

Wie schaut dies bei dem Verhalten der Stadt gegenüber dem Profi-Eissport in Kaufbeuren aus?

  • Wurde hier die Zusage zur Finanzierung des neuen Profi-Eisstadions an die Erfüllung von sportlichen Qualifikationen der Mannschaft geknüpft, wie dies bei der Spitzensportförderung üblich ist?
  • Wurde die Zusage der Stadt zur Finanzierung des neuen Profi-Eisstadions an die Erbringung von Eigenleistung und anteiliger Finanzierung durch den Verein gekoppelt?

Wie Sie leicht überprüfen können, wurde dies von der Stadtspitze ausdrücklich nicht gemacht. Den Profis wurde ein Blankoscheck ausgestellt. Können Sie sich vorstellen wie sich dieser Blankoscheck auf die Anstrengung in der Zukunft auswirken wird?
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Pressemitteilung – Informationsstand am Salzmarkt am 10.01.15

Informationsstand am Salzmarkt

Das Bedürfnis Fragen zu stellen ist groß. Daher findet ein weiterer Informationsstand, bei dem konstruktive Gespräche möglich sind, am Samstag den 10.01.2015 am ab 09:30 Uhr (ehemalige Sparkasse) statt.

Wir freuen uns allen interessierten unser Ideen als Grundlage für Ihre Entscheidung am 18.01.2015 näher zu erläutern.
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Pressemitteilung – Kreative Ansätze zum Stadionbau

Pressemitteilung

Kreative Ansätze zum Stadionbau

Bauherrengemeinschaft beim Stadionbau –

Eine Erfolgsgeschichte in Freising

 

Thorsten Decker, der Vorsitzende des „Fördervereins Eisstadion Freising“ wird am

Mittwoch 14.01.2015 um 19:30 Uhr im Kolpinghaus Kaufbeuren, Adolf-Kolping-Straße 2, 

auf einer Infoveranstaltung des Vereins Neues Kaufbeuren

über den Weg, die Erfahrungen und das Ergebnis der Maßnahmen rund um den Stadionbau in Freising sprechen.
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Pressemitteilung – Der Weg zum Ziel

Pressemitteilung:

Der Weg zum Ziel

Informationen oder Alternativen zum geplanten neuen Profi-Eisstadion sind gefragt. Obwohl dies eigentlich die Aufgabe der Stadträte und der Stadtverwaltung ist, haben wir uns Gedanken gemacht.

Drei Konzepte sind uns besonders aufgefallen! Diese sind nur als Anregung für Lösungen gedacht und stellen keine fertigen Lösung dar.
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Der Weg zum Ziel

Frage: „Finanzierungsformen des neuen Eisstadion?“

Grundsätzlich verstehen wir, dass die ESVK-Fans von der Idee eines DEL 2-tauglichen Profi-Eisstadion begeistert sind.
Wie bei jedem großen Projekt gilt es auch hier, Partner, Unterstützer und Mitstreiter zu suchen, die bereit sind, diese Investition mitzutragen.

Nachdem wir als Verein immer wieder gefragt werden, wie stellt ihr Euch das denn vor, unterbreiten wir nach umfassender Recherche bei anderen Sporthallenneubauten einen Vorschlag, bzw. eine Idee, die als Grundlage zur Diskussion dienen soll!
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Wirtschaftsfaktor ESVK

Aussage ESVK-Umfeld: „Der ESVK ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor“

 Tatsachen:

Der ESVK beschäftigt   25 Profispieler
10 geringfügig Beschäftigte
2 Trainer
7 Angestellte
(Teilweise nur als Saisonbeschäftigte!)

Umsatz 1,5 Millionen davon ca. 930.000 Euro für die 1. Mannschaft.

Ausgaben von 131.000 € für die Nachwuchsmannschaften. (AZ 09.07.2014) Continue reading

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Pressemitteilung – Infostand am Salzmarkt

Pressemitteilung

Infostand

Am Samstag 03.01.2015 ab 10:00 Uhr ist am Salzmarkt (ehemalige Sparkasse) ein Infostand des Vereins Neues Kaufbeurens e. V. .

Dort sind Zahlen und Tatsachen zur geplanten Proif-Eisstadion erhältlich. Ebenso sind konstruktive Gespräche zum Bürgerentscheid möglich.
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Offener Brief des Herrn Dr. Lehmann – Antwort

Sehr geehrter Herr Dr. Lehmann,

leider komme ich erst jetzt dazu auf Ihren Offenen Brief vom 19.10.2014 auf ihrer Facebook Seite zu antworten. Dies ist kein böser Wille, sondern ich war, wie Sie wissen mit anderen Aufgaben beschäftigt.

Der Einfachheit halber habe ich für den geneigten Leser ihren Offenen Brief, Ihr Einverständnis voraussetzend, hier verlinkt. (Offener Brief, Herr Dr. Lehmann v. 19.10.2014)

Sie werfen mir und dem Verein „Neues Kaufbeuren“ in ihrem Brief vor, dass ich gegen das geplante neue profitaugliche Eishockeystadion mit 3.500 Plätzen sei. Hier missverstehen Sie meine Intention vollkommen. Ich bin nicht gegen dieses Eisstadion, ich bin nur dagegen, dass dieses Stadion von den Kaufbeurer Bürgern bezahlt werden muss. Es steht dem ESVK frei, dieses Stadion in eigener Regie unter einer angemessenen Beteiligung der Steuerzahler zu bauen. Wogegen meine Mitstreiter und ich mich jedoch wehren, ist, dass dieses Stadion zu 100 % aus Steuermitteln finanziert werden soll. Continue reading

Offener Brief von George J. King – Antwort

Antwort auf den offenen

„Brief von George J. King im Eishockey-Magazin vom 12.12.2014“

 

In dem Offenen Brief zum Thema Bürgerentscheid über das Eishockeystadion in Kaufbeuren macht der Autor jede Menge Vorwürfe an den Verein „Neues Kaufbeuren“. Dabei werden völlig willkürlich Ängste der Bevölkerung mit Halbwahrheiten vom ESVK gemischt. Um hier wieder eine klare Linie reinzubringen, werde ich versuchen die Vorwürfe der Reihe nach zu kommentieren.
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Pressemitteilung

Raumkonzept Profi-Eisstadion wird nicht öffentlich

Der ESVK hat mit Verantwortlichen der Stadt Kaufbeuren bei der ESGB (Eishockeybetriebsgesellschaft) dem Lizenzgeber der DEL 2 Gespräche geführt. Dabei wurde das Raumprogramm für das neue Profi-Eisstadion und die weiteren Anforderungen zur Lizensierung besprochen. Die Basisdaten für das Profi-Eisstadion liegen also vor.
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Vorbilder für den ESVK-Nachwuchs

Aussage ESVK-Umfeld:          „Der Nachwuchs braucht die Vorbilder der 1. Mannschaft in der DEL 2 um zur Höchstleistung motiviert zu werden“
(…„Neues Kaufbeuren“ behauptet immer wieder, dass Nachwuchsarbeit ja auch ohne Profis möglich sei… Zitat aus offenen Brief von George J. King vom 12.12.14)

Dann lassen Sie uns mal die „Vorbildwirkung“ der DEL 2 Mannschaft für die DNL Jugendmannschaft näher anschauen:
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Refinanzierung des Stadions durch den Hauptmieter ESVK ?

Frage:Können Sie rechnen?

Der ESVK behauptet ja immer ohne die Profimannschaft fällt der „Hauptmieter“ des Stadions weg und mit ihm die Refinanzierung der Baukosten des Stadions!

Dann wollen wir uns die Rechnung doch mal etwas genauer anschauen:
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Energiebilanz eines Profi-Eisstadions

Frage: „Wat is‘n Eismaschin oder wie schaut eigentlich die Ökobilanz eines Eisstadions aus?“

Frei nach dem liebenswerten alten Lehrer in dem Film die „Feuerzangenbowle“ sagen wir einfach: „Jetzt stellen wir uns mal janz dumm und ne Eismaschin ist en große ovale weiße Eisfläche“.
Aber im Ernst, haben Sie schon mal überlegt was so ein Stadion mit künstlicher Eisfläche an Energie während eines Jahres benötigt? Rein nüchtern ausgedrückt braucht ein neues Stadion

1,1 Megawattstunden (MWh) mehr an elektrischer Energie im Jahr,
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Die Schulden des ESVK

„Dr. Seltsam, oder wie ich lernte den Bankrott zu lieben“

Stellen Sie sich mal vor sie wären ein privatwirtschaftlicher Profi-Sportverein. Da sagt ihnen ihr Finanzvorstand, dieses Jahr könnte es mit der Bilanz eng werden, es droht die Überschuldung, so dass sie Insolvenz anmelden müssen. Was tun?
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Kalkulieren Sie, bevor Sie ein Haus bauen?

Frage: „Haben Sie schon mal ein Haus gebaut ?“

Falls ja, oder falls Sie jemals darüber nachgedacht haben, dann kennen Sie die folgenden Gedankengänge.

  1. Welchen Betrag kann ich maximal ausgeben, wie viel kann ich finanzieren?
  2. Was für ein Haus bekomme ich für meine maximale verfügbare Summe Geld?
  3. Ist dieses Haus von der Größe und Ausstattung das Haus, was meine Frau, meine ganze Familie und ich uns vorstellen?

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Bremerhavener Fishtown Pinguins – Hintergründe

„Bremerhavener Fishtown Pinguins ein Vorbild für Kaufbeuren“

(Vorstand ESVK, Andreas Settele in seiner Videobotschaft an seine Fans vom 07.12.2014)

In seiner Videobotschaft hat der Vorstand des ESVK, Andreas Settele, den Geschäftsführer der Bremerhavener DEL-2 Eishockeymannschaft „Fishtown Pinguins“, Alfred Prey zu Wort kommen lassen. Er schilderte, dass durch den Neubau des dortigen Eishockeystadions die durch­schnittliche Zuschauerzahl bei den Heimspielen von 1500 auf 3400 Personen angestiegen sei.

Dann wollen wir uns die Situation in Bremerhaven doch mal näher anschauen.
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2000 Übernachtungen in Kaufbeuren

Aussage ESVK-Umfeld:

Insgesamt sorgt nur der Spielbetrieb des ESVK für rund 2.000 Übernachtungen in der Stadt

(Aussage im offenen Brief von George J. King vom 12.12.2014)

Dann lassen sie uns mal die Rechnung aufmachen was von den Übernachtungskosten im Stadtsäckel von Kaufbeuren verbleibt:
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Wertschöpfung des ESVK

Aussage ESVK-Umfeld:

Haben Sie schon einmal von Wertschöpfung gehört? Ist ihnen eigentlich bewusst, dass sich das Stadion infolge der Wertschöpfung langfristig selbst finanziert?(Aussage Dr. Lehmann, Faninitiative ESVK aus Offenen Brief vom 17.10.2014)

Dann wollen wir doch mal nachrechnen ob Herr Doktor Lehmann richtig gerechnet hat:

Berechnung des Steueraufkommens durch den Wirtschaftsfaktor Eishockey in Kaufbeuren
(Ermittlung über das Gesamtsteueraufkommen in Kaufbeuren):

Leistung Umsätze
Verpflegung im Stadion Getränke 300.000 €
Verpflegung im Stadion Speisen 250.000 €
Übernachtungen Hotellerie 200.000 €
Gaststätte zum Puck 100.000 €
Verzehr Gastronomie (Speisen u. Getränke) in der Stadt 400.000 €
Fanartikelverkauf , Tanken, Einzelhandel etc. 250.000 €
Eintritt 492.000 €
Dienstleistungen (Werbung etc.) 250.000 €
Summe Umsätze, netto 1.692.000 €
Dieser vorgenannte Umsatz wirkt sich ca.2,5-mal als Umsatz (Wertschöpfung) in den Unternehmen aus und steht dem Stadtsäckel nicht zur Verfügung ca. 4.300.000 €

Um aus dem Umsatz die Steuereinnahmen für die Stadt auszurechnen, muss man die Gesamtumsätze aller Betriebe in KF und die damit erzielten Steuereinnahmen relativieren, um damit den tatsächlichen Steuersatz und Ertrag zu ermitteln. Für den der es genau wissen will:

Umsätze in KF ges. Steuersatz Wertschöpfung ESVK
Ø 2010 – 2012 1.444.344.667 € 4.300.000 €
Gewerbesteuer 10.913.230 € 0,754790 % 32.456 €
Einkommensteuer 14.449.336 € 1,003203 % 43.137 €
Umsatzsteuer 1.549.336 € 0,107579 % 4.626 €
Gesamtsteuerfaktor auf Umsatz 1,865573 % 80.219 €

Der Gesamtbetrag an Steuern durch den Umsatz und die Wertschöpfung durch den ESVK beträgt maximal ca. 80.000 Euro / Jahr. Oder anders herum, damit sich das Stadion mit 1,5 Mio. bis 2 Mio. Euro jährliche Kosten durch den Spielbetrieb refinanzieren würde, wäre ein ca. 20-facher Mehrumsatz in der Stadt pro Jahr erforderlich.

Fazit:

Hier hat sich Dr. Lehmann in der Größenordnung doch etwas verrechnet. Ein Ertrag an Steuern von maximal ca. 80.000 Euro/Jahr finanziert nicht die jährlichen Kosten für den Stadtsäckel von 1,5 – 2 Mio. Euro.

Übrigens, wussten Sie schon:

Es gab da schon mal einen in der Geschichte, den Baron Münchhausen, der behauptete doch glatt, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen zu haben. Sachen gibt’s …

Quellen: https://www.statistik.bayern.de/statistikkommunal/09762.pdf     und

http://www.kaufbeuren.de/Portaldata/1/Resources/rathaus/haushalt/2013_-_00_HHPlan_-_GENEHMIGT_%2823.05.2013_2.pdf

 

 

⊕ Den Artikel können Sie hier herunterladen

Fotografie: Gerhard P. Drescher